Gemeinde Cazis

Kultur

Kirche St. Nepomuk

Kirche St. Nepomuk

Die Tradition innerhalb Graubündens Sakralarchitektur ist in jüngerer Zeit einzig durch die vom Architekten Peter Zumthir erstellte Kapelle Sogn Benedetg neu thematisiert und konzeptionell weitergeführt worden. Seit einiger Zeit erstrahlt nun mit der Kapelle von Oberrealta am Heinzenberg ein neues sakales Zeichen in den Bergen. Erstellt hat sie 1994 das Architektbüro Rudolf Fontana, Domat/Ems, im Auftrag des Kapellenbauvereins Realta.

Ehemals St. Nepomuk-Kapelle

Die Kapelle steht als kristalliner Monolith auf einer Wiesenterrasse über dem Talboden des Hinterrheins, nahe an einem jäh abfallenden, nach Osten gerichteten Abhang. Die Kapelle, sie dürfte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet worden sein, hatte bis in dieses Jahrhundert Bestand. Die dem Heiligen Nepomuk geweihte Kapelle sollte die Gemeinde vor Überschwemmungen des Hinterrheins schützen. Flusskorrekturen mit Uferbefestigung liessen die Angst vor den Gefahren des Wassers weichen. Das war wohl mit ein Grund, dass die St. Nepomuk Kapelle mehr und mehr ihrem Schicksal überlassen wurde.

Monolith von archetypischer Form

Die Tektonik des Baus ist auf karge Betonflächen reduziert, die in ihrer Erscheinung die archetypische Elementarform eines Giebelhauses aufnimmt: ein klarer, scharfkantig begrenzter Körper, ähnlich einem aus dem Erdreich hervorstossenden Kristall. Die Kapelle ist ein Einraumhaus, kleiner und einfacher Feldkapelle und Bildstöcke. Deren traditionelle rechteckige Form findet eine skulpturale Abstrahierung zu einer wohlproportionierten geometrischen Idealform. In Kenntnis der Wirkung von Masse und Hohlraum ist der Monolith mit bildhauerischer Prägnanz ausgehöhlt. Das regelmässige Schalungsbild des nackten Körpers lässt den Eindruck eines einheitlichen Gusses und seiner physischen Präsenz verstärkt erscheinen.

Die erhöhte Eingangsöffnung schafft ein Kontaktmittel zwischen Innen- und Aussenraum. Sie ist mit einer bildhauerisch gekonnten Selbstverständlichkeit in die Schale geschnitten, wodurch die Einheit des Kubus nicht zerstört wird.

Das Dach ist ohne Vorkragung in einem Winkel von 45 Grad in Ortsbeton gegossen. Die Kantenschärfe des Baukörpers wird weder von einer Regenrinne noch durch eine Dachtraufe gestört. Er erscheint in seiner reinen Form. Der vertikale Schlitz in der rückwärtigen Ostwand lässt die den Raum begrenzenden Hülle und im besonderen die innere Leere eine sakrale Spannung erfahren. Das minimale vertikale Lichtzeichen kann als archaische Metapher der „Hoffnung“ gelesen werden. Das einzige Zeichen des christlichen Glaubens ist ein kleines, griechisches Kreuz über dem Eingang. Es ist als Negativform in die Betonschale eingelassen.

Kontinuum von Raum und Zeit

Die Architektur der Kapelle schafft Raum und setzt Zeichen. Die Spannung, die sich zwischen dem Alten Gemäuer der St. Nepomuk-Kapelle und dem metapherartigen Kubus, der an den Vorgängerbau erinnert, manifestiert das Spannungsfeld im fiktiven Zeichen der bergenden Schale. Der Bau ist mehr als nur funktionaler Behälter, mehr als ein Gefäss für Reste der Umfassungsmauer. Die Hülle und die damit gefasste Leere bilden eine versammelnde Kraft.

Der Bau wird mit seiner ornamentlosen Nacktheit zum integrierten Teil des Geländes. Dadurch entwickelt sich das Gebäude zu einem eigentlichen „Nicht-Gebäude“ und folglich zu einem Ort, der Teil eines umfassenderen Ganzen ist.

Die auf ihren geometrischen Grundgehalt abstrahierte Urzelle führt zu Fiktion: eine gebaute Metapher des Gewesenen, ein Ort der Erinnerung aber auch des Schutzes, des Vertrautseins und Mystischen.

Der Bau zeigt ambivalentes Verhalten. Er ist historisch und modern, retrospektiv und progressiv, alt und neu, Gefäss und Spender, ganz im Sinne eines Kontinuums von Raum und Zeit.

 

Kirche St. Martin

Kapelle Kapelle
   

St. Martin

Die St. Martins Kirche ist nach St. Joh. Baptista auf Hohenrätien 4. Jh., die erste Talkirche im Domleschg und bis 1504 die alte Pfarrkirche von Cazis. Ihr Ursprung geht auf ein eisenzeiztliches (Eisenzeit ab 800 v. Chr.) Sonnenheiligtum zurück. Dafür spricht das kombinierte Zeichen, ein-gearbeitet in den Putz des Kapitells links über dem Eingang: Sonnenrad (Swastika) umgeben von einem Dreieck mit auf-steigenden Linien (eisenzeitlicher Haus-giebel). Wahrscheinlich stand hier ein Megalith, von dem aus beobachtet die Sonne am Martinstag, 11. November und am 19. Januar (ca. 20 Tage vor und nach der Wintersonnenwende) die Sonne parallel über dem linken Kamm der Muttnerhöhe aufgeht und über dem rechten Kamm des Piz Beverin untergeht. In der Christian-isierung wurde sehr wahrscheinlich der Standpunkt des Sonnen-heiligtums für den Kirchenbau übernommen. Am Rande des Abbruchs zum Rheinlauf ist er baulich sehr ungünstig gelegen, aber aus Rücksicht auf das ehemalige Heiligtum beibehalten worden.

Der Erstbau wurde von Poeschel wegen der Nähe zu spätantiken Blendengliederungen (Basilika von Trier; S. Apollinare in Classe) und im Vergleich zum weniger antikischen Müstair mit Vorbehalt ins 7. Jh. datiert.

Der Turm ursprünglich um 1100 angesetzt, stammt nach den Untersuchungen 1968-1971 eher aus dem 13. Jh. Die behauenen Ecktuffsteine (Kalk) beginnen erst in einer Höhe von ca. 3.50 m und bleiben trocken und stabil, was als Lerneffekt aus dem Bau von Türmen aus dem 11. Jh. betrachtet werden kann, da wurden die Tuffsteine mit Erdkontakt verbaut. Sie wurden feucht und verbröselten, was zu deren Einsturz führte.

 

St. Martin

 

1156 wurde die Kapelle erstmals urkundlich erwähnt. 1623 war die Kapelle bereits ausser Gebrauch. 1909 wurde das Turmobergeschoss aufgebaut. 1919 folgte die Restauration und die Rekonsekration des Gotteshauses.

Die letzte Restauration fand 1968-1971 statt. Dabei wurden hauptsächlich an der Ostwand Reste von Fresken entdeckt. Heute sind sie unter weisser Kalkfarbe geschützt. Das ist eine Verschleissschicht, deren oberste Decke immer wieder durch ausblühende Mauersalze abge-stossen wird, bis durch eine Restauration die vermuteten Bilder freilegt und stabilisiert werden können. Dazu fehlen aber noch die nötigen Mittel.

Im Laufe der 90-er Jahre konnte die Kapelle im Sinne einer schönen, gelebten Oekumene von der evangelischen Pfarrgemeinde Cazis während der warmen Jahreszeit für ihre regelmässigen Sonntagsgottesdienste benutzt werden, bis zur Fertigstellung der

neunen evangelischen „Steinkirche“ am nördlichen Ausgang des Dorfes im Juli 2002.

Swastika
Sonnenrad (Swastika)

Für einen eventuellen Besuch kann der Schlüssel im Alters- und Pflegeheim St. Martin, 200 m Richtung Dorf, geholt werden. St. Martin ist auch Patron der Gemeinde Cazis.


Kapelle St. Wendelin

St. Wendelin

Nahe dem Dominikanerinnenkloster, neben dem Gemeindehaus, steht ein altes Kirchlein, das die Aufmerksamkeit der Fremden erregt. In einer Pergamenturkunde des Gemeindearchivs aus dem Jahre 1493 liest man bereits von diesem Kirchlein: „Sant Wandalin zu Chatz im Kirchspel gelegen“. Ulrich Gamsurer, genannt Davaser, war damals Vogt und Pfleger der beiden Kirchen Sant Martis und Sant Wanalins. Im Urbar des Klosters aus dem Jahre 1512 wird die Kapelle zweimal erwähnt, „gelegen mitten im Dorf, neben dem Kloster, bei der Burga Hofstatt und Bomgart“. So wäre die Kapelle unzweifelhaft 460 Jahre alt – nach den Urkunden. Aber die Bauformen weisen weiter zurück, ins 12. Jahrhundert. In das breite, waagrechte Band der Aussenfläche laufen die senkrechten Streifen der schmalen Lisenen und machen das niedere, schwere Mauerwerk locker und leicht. Auf dem Dach der Apsis liegen grünliche Steinplatten. Zwischen der tragenden Mauer und dem drückenden Steindach ist ein Kranz von kleinen Rundbogen und darüber als Abschluss ein Rollband.

Bei der Renovation 1956 kam ein Bild zum Vorschein: Eine Frauengestalt mit dem Heiligenschein und Schleier. In der rechten Hand trägt die Heilige eine goldgelbe Schale, die sie gegen den Altar hinhält, wie eine Opferschale. Auf der Schale sieht man nur noch zwei rundliche Gegenstände. Es könnte die hl. Agatha sein, welcher man die Brüste abgerissen hat. Es könnte auch die hl. Petronilla sein mit zwei Rundbroten, die hl. Katharina oder die hl. Luzia, denen man beim Martyrium die beiden Augen ausgestochen hat. Das Bild ist ca. 65 cm hoch und 25 cm breit und sehr fein gemalt (leider verschwindet es durch Salpetereinfluss immer mehr). Die Kapelle hat ein Pultdach, welches aber nicht ursprünglich ist. Es dürfte im 18. Jh. entstanden sein. Ursprünglich lag ein Satteldach über dem Kirchlein. An der Westfront sieht man den alten Eingang mit Rundbogen von 1.15 m Breite. Dieser älteste Eingang ist zugemauert, aber von aussen noch deutlich sichtbar.

Der neuste Eingang befindet sich in der Südmauer, zeitweise ging man sogar durch eine Tür in der nördlichen Hälfte der Apsis zur Kapelle.

Die Kapelle hat zwei Lichtarten mit rundem Schlussbogen, die eine ist über dem alten Eingang der Westwand, die andere im östlichen Feld der Apsis. Am Fest des hl. Wendelin, am 20. Oktober, fallen die Sonnenstrahlen durch diese Lichtscharte direkt auf den Altar.

Im Spätmittelalter diente die Kapelle der „Bruderschaft St. Wendelin“, die sich aus fremden und herkommenden Leuten gebildet hatte. Als 1768 ein Blitz das Kloster und das Schiff der Pfarrkirche in Trümmer legte, wurde der Gottesdienst nach St. Wendelin verlegt. Es wurde eine Vorkirche angebaut aus Holz, und die Schwestern, welche für den Wiederaufbau des Klosters in Cazis blieben, liessen eine Empore errichten wo sie ihre Gebete verrichteten. Am 19. Juli 1772 wurde die Pfarrkirche wieder eingesegnet. Es wurde still in St. Wendelin. 1791 kam aus Ober-Ems im Wallis eine kleine Glocke von 36 cm Durchmesser nach Cazis, mit dem Bild des hl. Wendelin. Nun steht das Kirchlein, nach der Restauration im Frühling 2000, wieder im vollen Glanz da.

Kapelle Maria zum Schnee (Maria de la Nev)

Maria de la Nev

Sie wurde vermutlich im 18. Jh. erbaut. Glöcklein im Dachreiter „S H 1852“ von Sebastian Hosang in Thusis. Einfacher 4-säuliger Altar mit durchbrochenem Akanthus. Renovation 1997.

Steinkirche


Steinkirche

Im Jahr 1968 kaufte die evangelische Kirchgemeinde das Stück Land an dem heute die Steinkirche steht. Sie bauten zuerst das Pfarrhaus. 1984 be-schloss die evangelische Kirch-gemeinde eine eigene Kirche zu bauen. 1994 wurden Studien-aufträge für einen Kirchenneubau in Auftrag gegeben. Aus sieben eingegangenen Arbeiten siegte das Projekt von Werner Schmidt. 1996 wurde der Bau der neuen Kirche beschlossen. Zuerst wurde nur die Kirche gebaut und zu einen späteren Zeitpunkt wurde der Gang hinter der Kirche in Richtung Norden errichtet.

Bündner Arena

Bündner ArenaDie Bündner Viehvermittlungs-AG ist eine Tochtergesellschaft des Bündner Bauernverbandes und vermarktet im Auftrag der Bündner Viehzüchter deren Nutz- und Schlachtvieh wie auch Kleinvieh. Graubünden als traditionelle Viehzuchtregion, die vom Absatzgebiet in der Ost- und Nordschweiz recht weit entfernt ist, braucht gute Infrastrukturen und ein Unternehmen, das den Züchtern eine optimale Dienstleistung für die Vermarktung ihrer Produkte anbietet.

Der damalige Architekt „Hans Marugg“ verwendete für den Bau einheimisches Holz, dass brachte der Arena 1999 den europäischen Anerkennungsspreis für Holzbau „European Glulam Award“.

Naturschutzgebiet Munté

Das Reservat Munté liegt in unmittelbarer Nähe der Psychiatrischen Klinik Beverin in Cazis. Das Naturschutzgebiet ist Zeuge einer unglaublichen dynamischen Geschichte der Landschaft am Hinterrhein, die in knapp 200 Jahren von einer Natur- in eine Kulturlandschaft umgewandelt wurde. Wo einst Flussläufe, Kiesbänke und Auenwälder vorkamen, finden wir heute Landwirtschaftsflächen, Verkehrswege, Siedlungen und eben ein Naturschutzgebiet, ein Refugium für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt in der Kulturlandschaft Domleschg.

Entstehung des Naturschutzreservates Munté

Mit viel Engagement und der menschlichen Vernetzung wie Jägervereine, Ornithologen, Private, Verein für Vogelschutz Chur, Schulklassen, Lehrer, Naturschützer, um nur ein paar wenige zu nennen, gelang es ein gemeinsames Ziel zu erreichen und die Entstehung des Naturschutzreservates Munté zu realisieren. Nachdem die natürliche Wasserzufuhr vor allem im Sommer nicht gewährleistet war, fiel 1971 durch die Regierung der Entscheid, für Fr. 50'000.-- eine Grundwasserpumpe mit einer Förderkapazität von 800 Liter die Minute, erstellen zu lassen. Diese war 1972 betriebsbereit. Mangels fehlender Krediterteilung konnte aber die entsprechende Zuleitung zum Reservat vorerst nicht realisiert werden. Auch die Nutzung des Grundwassers fürs Reservat war vorläufig nicht möglich. In den Jahren 1973 bis 1975 wurden keinerlei bauliche und Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Da der Nollabach während der Schneeschmelze und Regenfällen ungehindert "Nollaschlamm" in das Gebiet führte, verlandete das Gebiet Munté soweit, dass nur mehr kleine Flachwasserflächen vorhanden waren. Im Jahre 1976 intervenierten der Verein für Vogelschutz Chur, die Jägervereine Ausserheinzenberg und Traversina sowie Ornithologen und Privatpersonen beim Kanton. Sie machten bei der Kant. Psychiatrischen Klinik Beverin und beim Jagdinspektorat darauf aufmerksam, dass das Gebiet verlande, und somit seiner Zweckbestimmung nicht mehr dienen könne, woraufhin eine Kommission zur Erhaltung des Gebietes Munté bestimmt wurde. Von da an nahm die Erhaltung des Reservates Munté konkrete Formen an. Die Geschichte des Naturschutz-Reservates wird in der Publikation eingehend dargestellt. Sie zeigt uns, wie die einzelnen Reservatsteile entstanden sind und bildet damit eine wichtige Grundlage für das Verständnis der gegenwärtigen Situation und für die Festlegung der künftigen Pflegemassnahmen.

Pflegemassnahmen im Naturschutzgebiet Munté

Das Naturschutzgebiet Munté zeichnet sich aus durch eine Vielfalt von Lebensräumen. Vom Weiher bis zum Trockenstandort ist fast alles vorhanden. Fast alle diese Lebensräume sind einer Sukzession unterworfen. Das heisst, sie machen unter natürlichen Voraussetzungen einen steten Wandel durch, bis sie ein stabiles Endstadium erreicht haben. Man redet deshalb auch von dynamischen Lebensräumen. Wenn die grossräumige Dynamik fehlt und eine an sich unerwünschte Entwicklung einsetzt, so sind auch in Naturschutzgebieten Unterhalts- und Pflegemassnahmen notwendig. Auf Grund detaillierter Ziele wurde von einer Arbeitsgruppe für jede von 8 unterschiedlichen Flächen im Schutzgebiet die entsprechende Pflegemassnahme formuliert.

Unter anderem sind dies:

  • Mähen von Schilf und Gras
  • Entbuschen, Schaffen von Ruderalflächen (Kiesböden)
  • angepasste Waldpflege
  • Reduktion von unerwünschten Pflanzen (Goldrute)
  • Sicherstellen des Wasserhaushaltes

Einzelne dieser Massnahmen sind ein einziges Mal durchzuführen, andere können sich jährlich oder alle paar Jahre wiederholen. Die Pflege eines solchen Gebietes ist also eine Daueraufgabe. Verantwortlich für die Pflege sind gemäss Regierungsentscheid der Jägerverein Ausserheinzenberg und die Pro Natura Graubünden. Die Arbeiten werden von Bund und Kanton finanziell unterstützt. Die Bedeutung des Naturschutzgebietes für Pflanzen und Tiere, welche auf solche Standorte angewiesen sind, ist in der insgesamt intensiv genutzten Talebene des Domleschgs sehr gross.

Die Vielfalt, welche in dem Gebiet steckt, wird in der Publikation "Reservat Munté: Entstehungsgeschichte, Artenvielfalt und Pflege" deutlich zum Ausdruck gebracht. Es wird eindrücklich aufgezeigt, dass sich Artenvielfalt und Erhaltung gefährdeter Arten nur durch einen rücksichtsvollen und angepassten Umgang mit der Natur und Landschaft auf der ganzen Fläche ergeben. Wenn die Publikation über Munté ein wenig dazu beiträgt, dass das Verständnis für die Belange naturnaher Lebensräume, ihren Arten und ihrer Vernetzung in breiten Bevölkerungskreisen wächst, wäre das die grösste Genugtuung für alle  am Projekt und an der Gestaltung des Gebietes beteiligten Personen.

Pfarrkirche St. Peter und Paul

St. Peter und Paul

Die Grundmauern der Pfarrkirche St. Peter und Paul stammen aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1504 wurde die Kirche an das Frauenkloster ange-baut. 1768 brannte die Kirche fast komplett ab, da ein Blitz einschlug. Es dauerte ein paar Jahre bis wieder ein Gottesdienst stattfand. Der Gottes-dienst fand in dieser Zeit in der St. Wendelins Kappelle statt. 1870 wurde der Turm der Kirche neu gebaut. 1934 wurde der Turm wieder umgebaut und um 7 m erhöht, zusätzlich wurde ein neues Kupferdach erbaut. Vom Jahr 1977 bis 1982 wurde die Kirche restauriert.

 

Dominikanerinen Kloster  
Kloster Auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Cazis befindet auch ein Dominikanerinnen Kloster. Weitere Informationen zum Kloster finden sie unter www.kloster-cazis.ch.